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Arbeitsgruppe Wegekonzeption bei der Nationalparkverwaltung

Die 35. Versammlung

Bei der 35. Versammlung war ich leider nicht dabei, dessenungeachtet gab es eine freundige Nachricht: Der Obere Fremdenweg auf dem Kleinen Winterberg wurde wieder eröffnet. Das ist eine sehr gute Nachricht. Ich freue mich über diesen Erfolg, der maßgeblich der Hartnäckigkeit und Erfahrenheit von Ulli Voigt, aber auch der Kompromissbereitschaft der Nationalparkverwaltung zu verdanken ist.

Als Bürokratentyp, der ich nunmal bin, reflektiere ich diese sehr schöne Wegöffnung mit einer kleinen Protokollnachlese der letzten 3 ½ Jahre:

  • 28. Versammmlung, Frühjahr 2012: „Anschließend erfolgt die Beratung über den Antrag der IG ,Stiegen- und Wanderfreunde‘, der vom SBB [] unterstützt wird.“ Die IG hatte mit Rotkehle, Eulengrund und Oberen Richterschlüchten drei Wegöffnungen beantragt.
  • 29. Versammlung, Herbst 2013: Zunächst noch keine Beratung, macht nichts, da muss nachgehakt werden.
  • 30. Versammlung, Frühjahr 2013: „Dr. Rölke regt an, im Sinne der Dynamik des Wegekonzeptes über evtl. anstehende Modifikationen/Änderungen zu beraten, dazu wird auf der nächsten Sitzung ein TOP aufgerufen [werden]“. Also dann mal los.
  • 31. Versammlung, Herbst 2013: Im Protokoll steht nur was von einem „Auflisten wünschenswerter Modifikationen.“ Dahinter verbirgt sich der Antrag.
  • 32. Versammlung Frühjahr 2014: „Wegöffnungen Oberer Fremdenweg, Rotkehle, Eulengrund werden von der Nationalparkverwaltung abgelehnt.“ Okay, das war zwar zu erwarten. Zunächst ist es aber keine gute Nachricht. Eigentlich hätte man da sofort nachhaken müssen. Und es fällt auf, dass da die Oberen Richterschlüchte gegen den Oberen Fremdenweg ausgetauscht worden sind. Ob das eine höhere Bedeutung hat? Hat da am Ende jemand bissl was „hinter den Kulissen“ hin- und hergeschoben? Vielleicht etwas Akzeptierbares gegen etwas nicht so toll Gewünschtes?
  • 33. Versammlung, Herbst 2014, Protokoll hier: „Dr. Butter und Knaak berichten über den Geländebegang vom 06.06.2014“ (Es ging seinerzeit in die Bärenfangwände.) Im Ergebnis: „Dr. Voigt legt neue Argumente für die beantragte Öffnung zusätzlicher Wege vor (dazu TOP auf der nächsten Sitzung).“ Es kommt also alles nochmals auf die Agenda.
  • 34. Versammlung, Frühjahr 2015, Protokoll hier: Nun, es stockt zunächst wieder, keine große Beratung. Nur, es sollen zunächst noch weitere Begehungen mit SBB erfolgen.
  • 35. Versammlung, Herbst 2015: Der Obere Fremdenweg am Großen Winterberg wird als Bergpfad genehmigt, Eulengrund und Rotkehle sind abgelehnt.

Zum Oberen Fremdenweg: Einwandfrei. Zu den anderen beiden Wegen: Okay, man kommt nicht mit allem durch.


Auf meine Anregung von letztens („Böhm regt die Verbesserung des Zugangs zu den außerhalb der Kernzone gelegenen Schneeberger Aussichten an.“) gab es auch eine Antwort. Nämlich, „dass die Felsspalte am Zugang zu den Schneeberger Aussichten aufgrund behördlicher Vorschriften nur mit einer Brücke überwunden werden könnte, Aufwand zu groß, es erfolgt keine Maßnahme.“ So ein Mist. Dabei ist das eine der malerischsten Aussichten des ganzen Elbsandsteins, die mit dem als „Schlachtschiff“ quer stehenden Rauschenstein. Egal, nicht über die Schneeberger Aussichten ärgern, sondern über den Oberen Fremdenweg am Kleinen Winterberg freuen. Irgendwann hatte ich auch mal die Riesenstufen am Hohnsteiner Bärengarten beantragt. Das ist dann auch irgendwann versandet. Hätte ich mir mal ein Vorbild an Ulli Voigt nehmen und nachhaken müssen. Man schafft eben nicht alles.


Hier das Protokoll der 35. Versammlung.

20.10.2016 Seite gelöscht
02.02.2017 Seiten aus http://www.archive.org wiederhergestellt

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