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Arbeitsgruppe Wegekonzeption bei der Nationalparkverwaltung

Der Grenzweg

Eine Aussage aus dem Aufsatz Hanspeter Mayr: Die Nationalparkverwaltung informiert: 12 neue Wanderwege im Nationalpark (SBB-Mitteilungsblatt 1/2014, S. 62/63) soll nicht unwidersprochen bleiben. Nämlich, dass „der Grenzweg nie als offizieller Wanderweg existiert hat und demzufolge auch nicht gesperrt worden sein kann.“

Den Weg als solchen gibt es seit 150 Jahren. Hier ein uralter Wegnachweis:

Äquidistantenkarte 1:25000, Section Schöna. Bearbeitung durch das topographische Bureau des Königlichen Generalstabes. Erstausgabe 1878/79, currrentgestellt 1887.

Bei der Benennung offizieller Wanderweg aufpassen. Holzauge sei wachsam: Selbstverständlich kann man auf „offiziellen Wanderwegen“ wandern. Das heißt allerdings nicht, dass der Umkehrschluss gelten würde: Dass etwa Wege, die keine „offiziellen Wanderwege“ wären, automatisch irgendwie gesperrt wären. Weswegen sie auch ohne expliziten Sperrbescheid – sozusagen konkludent – verbotene Wege wären.

Du meine Güte. Dann hätte ja das Wandern im Jahr 1878 komplett verboten gewesen sein müssen. Denn damals war überhaupt kein Weg ein irgendwie ausgewiesener „offizieller Wanderweg“.

In solcherart Gedanken zu denken, wird uns bestenfalls seit einigen Jahren gelehrt. Wir hängen das hier nicht Hanspeter Mayr an. Das systematische Bevormunden des Menschen in der Landschaft ist ein Paradigma, dass der deutschen Naturschutz-Lehrmeinung insgesamt innewohnt. Das ist aber schon wieder ein anderes Thema.


20.10.2016 Seite gelöscht
02.02.2017 Seiten aus http://www.archive.org wiederhergestellt

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