Kirnitzschtalhochwasser 2010 ...

... und dann schnell mit dem Handy Hilfe herbeiholen? Das klappt schlecht, denn wir haben hier

Funklöcher im Kirnitzschtal

Eine kleine Studie zur Netzverfügbarkeit im Kirnitzschtal

Bei dem großen Kirnitzschhochwasser vom 07.08.2010 ist über weite Strecken das Telefon-Festnetz ausgefallen. Hier hat es sich nun als sehr nachteilig erwiesen, dass im Kirnitzschtal der Mobilfunkempfang nur lückenhaft möglich ist. Somit waren viele vom Hochwasser Betroffene von jeglicher Kommunikation abgeschnitten.

Das kann gerade in Notfällen schlimme Folgen haben.

Hierzu nun eine Recherche der Funklöcher.

Quelle sind die Verfügbarkeitskarten von T-Mobile
(http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland/0,12418,15400-_,00.html),
und Vodafone
(http://netmap.vodafone.de/cover4internet/initParams.do?windowsSystem=true&nav=true&nav4=false&nav5up=true&IE=false&IE4=false&IE5up=false&initialized=true&appprofile=UMTS-Maps),

Karte T-Mobile:


Quelle Thematik: T-Mobile, Straßendaten: Teleatlas.

Karte Vodafone:


Quelle Thematik: Vodafone, Straßendaten: infoware und Tele Atlas NV.

Die Netzverfügbarkeit von Vodafone sieht auf den ersten Blick etwas besser aus, aber an vielen Stellen im mittleren Kirnitzschtal scheint es noch kleine Aussetzer zu geben, die die Karte nicht zeigt. Bei uns am Haus ist der Empfang beider Netze etwa gleich und das betrifft auch viele andere Anlieger.

Wegen der Grobheit der Daten ist eine Zuordnung zur Topographie nur eingschränkt möglich. Darum wurde die T-Mobile-Karte auf eine detailierte Kartengrundlage eingepasst und georeferenziert:

Gesamtkarte:

Detailkarte Unteres Kirnitzschtal

Detailkarte Mittleres Kirnitzschtal

Detailkarte Oberes Kirnitzschtal bis Hinterhermsdorf

Wer die praktische Erreichbarkeit kennt, weiß, dass die Fehlpixel noch etwas „aufzurunden sind“. Oft man auch nur im „Downlink“ erreichbar. Wenn man dann die Verbindung herstellen will, bricht es aber zusammen, weil sich der Uplink nicht herstellen lässt. Praktisch ist also das Kirnitzschtal ein mobilfunkmäßiges Lückenland. Das ist natürlich genau in Hochwasserfällen sehr schlecht.

Was kann man hier tun?

An die Mobilfunkanbieter herantreten, noch ein paar Funkmasten aufzustellen. Na, ob das hilft?
Vielleicht helfen auch die neuen Piko- und Femtozellen? Aber ich glaube, dazu braucht man UMTS und das hier ist gerade einmal eine GSM-Recherche.


Das Kirnitzschhochwasser vom 07.08. und 16.08.2010 ...

Sonnabend, 07.08.2010
Sonntag, 08.08.2010
Fazit
Mobilfunknetzverfügbarkeit im Kirnitzschtal