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Ein Pilgerweg von Vacha zum Elisabethpfad nach Köln

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Über den Weg

Jedes Jahr im September gehen meine Frau und ich auf Pilgerfahrt Richtung Santiago de Compostela. Das geht nun schon ein paar Jahre so. Mittlerweile haben wir fast schon die Pyrenäen erreicht.

2014 waren wir, dem Ökumenischen Pilgerweg folgend, in Vacha angelangt. Wie nun weiter, von Vacha nach Köln? Weil sich diese Frage auch schon in der ev.-luth. Kirchgemeinde Vacha gestellt hatte, stellen wir hier unseren Weg zum Nachpilgern vor.

Ökumenischer Pilgerweg und Elisabethpfad

Pilgerwegübersicht

Der Ökumenische Pilgerweg ist ein Pilgerweg in ost-westlicher Richtung „quer durch Deutschland“. Er beginnt in Görlitz im Osten und endet nach 450 Kilometern in Vacha in Thüringen. In Vacha angekommen, bietet es sich natürlich an, nach Westen weiterzupilgern, weiter nach Marburg und Köln. Die Sache hat aber einen Haken. Es gibt keinen ausgewiesenen Pilgerweg, der von Vacha aus weiter westwärts führen würde. Von Vacha aus führt ein Pilgerweg lediglich nach Fulda weiter, also südwärts. — Um nach Westen zu kommen, muss man den Elisabethpfad gehen. Dieser ist aber schon in Eisenach vom Ökumenischen Pilgerweg abgezweigt. Hierfür hätte man also schon dort – zwei Tagesmärsche vor Vacha – vom Ökumenischen Pilgerweg auf den Elisabethpfad wechseln müssen. Dann allerdings wäre man den Ökumenischen Pilgerweg nicht zu Ende gegangen. Zwar gäbe es noch die Möglichkeit, von Vacha nach Eisenach zurückfahren. Aber zwei Tage pilgern, um dann mit dem Bus zurückfahren – das ist eine sehr unschöne Linienführung.

Die Lücke zwischen Vacha und Allmuthshausen

Auf dem Elisabethpfad laufen eigentlich zwei Weglinien, der Jakobsweg und der eigentliche Elisabethweg. Die Weglinien sind meist identisch und weichen nur auf kleinen Detailstrecken hier und da etwas voneinander ab. Wenn man sich die Landkarte anschaut, bemerkt man, dass der Elisabethpfad ab Eisenach zunächst einen Bogen nach Norden macht. Dann wendet er sich südwärts. Zwischen Homberg (Efze) und Frielendorf gibt es nun eine derartige Aufspaltung. Der eigentliche Elisabethpfad führt in einem Zacken östlich über Allmuthshausen. Dabei erreicht er ungefähr den „Breitengrad“ von Vacha und kommt gleichzeitig recht nahe an Vacha heran. Wenn man nun einfach „querbeet“ von Vacha aus westwärts gehen würde, würde man irgendwann den Elisabethpfad erreichen. Das müsste funktionieren. Es ist ja mitten in Deutschland, und gewiss gibt es überall irgendwelche Wege. Ein Nebeneffekt ist, dass diese Variante sogar noch 20 km kürzer ist, als wenn man den Elisabethpfad ab Eisenach benutzen würde. Machen wir uns also auf, eine solche Weglinie zu finden.


 

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