Ein Pilgerweg von Vacha zum Elisabethpfad nach Köln

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Nachwort

Pilgern und Wandern

Das ist natürlich nur ein Vorschlag für einen Weg. Gewiss sind auch andere Weglinien möglich. Bei der Weglinienwahl des Ökumenischen Pilgerweges gab es die Kriterien

Diese haben auch wir versucht, einzuhalten. Mit der Alten Friedewalder/Hersfelder Straße und der Alten Straße im Knüllwald konnten wir wunderbar authentische alte Weglinien einbeziehen. Mögliche Abstecher zu den Kirchenruinen Walterskirche und Gießlingskirche haben wir bewusst ausgelassen: Als Pilger wollten wir vorankommen. Ebenfalls hat uns die Ortschaft Gethsemane bei Heimboldshausen gereizt. Der kleine Ort ist aber ohne viel Straße zu gehen und ohne Schlängeligkeit schlecht erreichbar.

Pilgern ist nicht Wandern. Beim Pilgern erfährt man Menschen und Landschaft anders, als beim Wandern. Beim Wandern möchte man Landschaft erleben. Man flüchtet in die Natur um sich vor großstädtischer Reizüberflutung zu retten und empfindet es schon einmal als Herausforderung, wenn da viele Menschen unterwegs sind, wo man Ruhe oder Einsamkeit sucht. „Ach, überall diese vielen Touristen hier“ sagt man als Wanderer dann schnell. — Beim Pilgern ist so etwas undenkbar. Hier ist der lange Weg durch die Landschaft die Herausforderung. Und wenn man Menschen begegnet, so ist dies eine Freude. Menschen in der Fremde sind Rettung und Hilfe. Man gibt ihnen Kunde von den Orten, durch die man gegangen ist. Und man ist für ihre freundliche Hilfe dankbar, denn allein ist ja doch der ganze Weg nicht zu schaffen. Wir möchten uns bei den vielen Menschen bedanken, denen wir auf unserem Weg begegnet sind und die unsere Pilgerfahrt bereichert haben.

 

Karla Gottschalk-Böhm und Rolf Böhm
Niederweg 5
01814 Bad Schandau
Tel. 035022 40100


24.11.2014
15.01.2015 Durchsicht
21.06.2016 Durchsicht


 

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