Ein Pilgerweg von Vacha zum Elisabethpfad nach Köln

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2. Tag: Von Bad Hersfeld bis kurz vor Allmuthshausen (31,7 km)

Abschnitt 5: Bad Hersfeld bis vor den Gebrannten Kopf

Hier nochmals Detailkarte 4: Autobahn A4 bis Wehneberg

Wir verlassen die Innenstadt von Bad Hersfeld, dann ein kleines Stück die Bundesstraße B324 entlang nordwärts. Die B324 biegt an einer Vorstadtkreuzung nach links weg [km 0,6], hier weiter geradeaus. An Spitzgabel leicht links, bergauf die Stadt verlassend, auf beginnende Wegmarkierung H und H34 achten. Durch Offenland in den kleinen Ausflugsvorort Wehneberg mit Gasthaus und Ponyhof [km 2,2].

Detailkarte 5: Wehenberg bis vor den Gebrannten Kopf

Ab Wehneberg leicht linkshaltend in den Wald hinein, dann einmal linkshaltend abbiegen. An Forstkreuzung An der Windradschneise (auch „Kuhhalte“ genannt) nach links [km 3,6]. Mit der Windradschneise beginnt nun die eigentliche Höhenweglinie. Der Weg ist der stabil und verlässlich mit weiß aufgemaltem H markierte Knüllwald-Höhenweg H34 Bad Hersfeld – Homberg. Die kleine Markierung führt wunderbar, ist allerdings dezent und fällt nicht immer sofort ins Auge. Wenn man aufpasst, kann man den Weg aber nicht verfehlen. — An 5 Windrädern vorbei, dann Wegekreuz „An der Haukuppe“ [km 7,0]. Der Weg ist ein Fahrweg, der sich nach 4 km an einer Wegkreuzung/-gabelung „Vor dem Gebrannten Kopf“ [km 10,9] teilt und nach rechts und links wegführt. Das H führt uns in der Mitte „auf dem Kamm“ auf einem kleineren Weg weiter geradeaus.

 

Abschnitt 6: Vor dem Gebrannten Kopf bis Sechswegestern

Detailkarte 6: Vor dem Gebrannten Kopf bis Sechswegestern

Den Höhenweg führt nun immer weiter, er entpuppt sich als wunderschöne Weglinie, als Rennsteig des Knüllwaldes. Der Weg ist nun kein Fahrweg mehr, sondern nur noch ein Fußweg, teilweise eine kleine, aber immer gut zu laufende Pfadspur. Das macht ihn aber gerade so schön. Verschiedene Waldbilder wechseln sich ab. Nicht von diversen Biegungen irritieren lassen, letztendlich führt das H immer recht gestreckt und zielführend weiter voran. Ab dem Gebrannten Kopf [km 12,3] befinden wir uns auf der Weglinie der „Alten Straße“ und wissen nun, dass dies kein neuer Weg ist, sondern eine jahrhundertealter Altstraße. Hochspannungsleitung [km 15,1]. Der Sechswegestern [km 18,4] ist ein möglicher Rastplatz.

 

Abschnitt 7: Sechswegestern bis zur Landstraße L3465

Detailkarte 7: Sechswegestern bis Landstraße L3465

Kurz hinter dem Sechswegestern Querung der Landstraße L3253 [km 19,1]. Gerade weiter, bald [km 19,6] biegt unser H-Weg leicht rechtshaltend von der verwilderten Linie der Alten Straße ab. Solche Umgehungen gibt es nun dreimal. Zunächst hier etwa 2 km lang am Klosterstein. H-Weg nordöstlich der Alten Straße links [km 20,2] und nochmal links [km 21,1] abbiegend. Im folgenden geraden Wegstück mündet die Alte Straße kaum merkbar wieder auf [km 22,0]. Kurz darauf Kreuzung vor dem Hasenkopf [km 22,2], zweite Umgehung der Alten Straße, die stark verwachsen gerade weiterführt. Spitzrechts abbiegen, kurz darauf [km 22,4] spitzlinks, etwas unterhalb weiter, bald ist die Alte Straße [km 23,1] wieder erreicht. Gerade weiter, querende Landstraße K34 [km 24,4]. Hier führt die Alte Straße wieder gerade weiter. Der H-Weg weicht zum dritten Mal ab, biegt rechts auf die K34 ein, 100 m später [km 24,5] links in den Wald. Markanter Sendemast links am Weg. Schließlich ist die Landstraße L3465 an einem Wanderparkplatz (mit Holzflugzeug) erreicht [km 25,7]. Hier verlassen wir den Knüllwald-Höhenweg H34.

Die drei zugewachsenen Abschnitte der Alten Straße stimmen traurig. Es ist immer eine schlimme Sache, wenn ein Weg der Jahrhunderte benutzt wurde, stirbt, weil er nicht mehr begangen wird. Auch die Forstwirtschaft braucht im Zeitalter von Rücketraktor und Harvester solche Wege nicht mehr. Es wäre eine schöne Aufgabe, die drei verfallenen Wegstücke der Alten Straße wieder begehbar zu machen, damit Pilger und Wanderer, diese durch Begangenheit offen halten können.

 

Abschnitt 8: Landstraße L3465 bis Allmuthshausen

Detailkarte 1: Landstraße L3465 bis Allmuthshausen

Nun geht es ein Stück an der stark befahrenen Landstraße L3465 entlang. Von links mündet die Alte Straße ein [km 26,2]. Noch ein kleines Stück weiter, dann verlassen wir die L3465 nach links in den Wald [km 26,4] abbiegend, kurz darauf Weg nach rechts [26,6]. Hier ist ein Weg nach einem Oberförster benannt (Name leider nicht notiert). Nun westwärts unmarkiert Forstwege (siehe Karte). Nach ca. 1 km verlassen wir den Weg in einer Rechtsbiegung linkshaltend talwärts in den Wald hinein [km 27,6]. Die Spitzkehren, die nun den Weg talwärts führen, kann man nämlich sehr gut über Rückeschneisen und querbeet durch den Wald abkürzen. Man kommt oberhalb der Autobahnbrücke über die A7 in einem kleinen Tal heraus. Über Autobahnbrücke A7 [km 28,3]. Danach rechtshaltend autobahnparallel in den kleinen Ort Reddingshausen [km 29,0]. Hübsche kleine Kirche. Hinter Reddingshausen führt eine kleine Fahrstraße über Serpentinen bergwärts. Den Serpentinen nicht blind folgen, in einer Serpentinenkurve muss man gerade in einen kleineren Weg geradeaus weitergehen.

Nach einem kleinen Wäldchen folgt bald der Ort Schellbach. Wir sind fast am Ziel. Nur noch 1,5 Kilometer und am Wildpark Knüll wäre der Elisabethpfad erreicht. Aber – wir brauchen nach über 30 Kilometern Pilgern vielleicht ein Quartier? Da ist es eine wunderbare Fügung, dass es in Schellbach das Hotel Tann-Eck gibt. Denn wir sind ja heute noch durch keinen einzigen Ort gepilgert, in dem wir hätten Quartier nehmen können. Nach Schellbach hinein [km 31,5], links (Friedhof), dann rechts. Das Hotel [km 31,7] wird uns wie eine Oase vorkommen. Da kann man einfach nicht mehr weitergehen.

Mit 31,7 km war dies eine zwar sehr lange, aber doch gut zu schaffende Tagesetappe.

Bis Allmuthshausen ist es nun nicht mehr weit. Am Wildpark Knüll wird der Elisabethpfad erreicht sein. Das heben wir uns für den kommenden Tag auf [km 1,5].

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