Kartenprojektionen - Azimutale Entwürfe IV

[Abbildung: Wagner S. 33]

Stereographische Azimutalprojektion

Wenn man die Erde von einem im Südpol befindlichen Projektionszentrum auf eine sie am Nordpol berührende Tangentialebene projiziert, entsteht das folgende Bild:

Die stereographische Azimutalprojektion. Besonders schöne Netzbilder ergeben sich in querachsiger (auch äquatorständiger oder transversaler) Lage ...

und in freier Lage (hier wieder mit Berührungspunkt 23° Süd und 47° West):

Die stereographische Azimutalprojektion ist winkeltreu. Darüber besitzt sie aber auch noch die Eigenschaft der Kreistreue: Alle Kreise (Groß- und Kleinkreise) auf der Erdkugel ergeben im Kartenbild wieder Kreise als Abbild.

Da nun alle Meridiane und Parallelkreise auf der Erdoberfläche Kreise sind, sind deren Abbilder auch wieder Kreise. Daran kann man die stereographische Azimutalprojektion leicht erkennen. [Entwurf 13 nach Wagner]

Assemblerprogramm Stereographische Azimutalprojektion in freier Lage

Assemblerprogramm Stereographische Azimutalprojektion in freier Lage (Planisphärenvariante)

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