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• Wegekonzept Nationalpark Schwarzwald
•• Probe aufs Exempel
•• Das Auerhuhn
•• Bestehende und ausgeschriebene Wege
•• Ein Blick auf die Landkarte
•• Wege, Wanderwege, markierte Wanderwege
•• Juristischer Exkurs
•• Zügig Umsetzen
•• Spannungsfeld oder Harmonie
•• Zum Schluss ...

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Wegekonzept Nationalpark Schwarzwald

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3. Bestehende und ausgeschriebene Wege

FAQ Nr. 2: „Was ist der Unterschied zwischen einem bestehenden Weg und einem ausgeschriebenen Weg?“

Was ist der Unterschied zwischen einem bestehenden Weg und einem ausgeschriebenen Weg? Nicht so wichtig? Unwesentliche Feinheit lediglich für marginale Verwaltungszwecke? Doch, ganz entscheidend. Derartige Fragestellungen tauchen neuerdings oft auf, wenn man in Deutschland einen Nationalpark gründet. Hintergrund ist die naturschutzfachliche Aufgabenstellung, möglichst viele Wege zu sperren, nur keiner soll es merken. Es soll ja hübsch aussehen. Verbotsschilder an all die verbotenen Wege dran, das sähe ja so aus, als ob man die Wege verbieten wöllte. So soll es aber nicht aussehen.

https://www.schwarzwald-nationalpark-im-dialog.de/ecm-politik/nationalpark/de/home/informieren#FAQ (27.01.2017)
https://www.schwarzwald-nationalpark-im-dialog.de/ecm-politik/nationalpark/de/home/informieren#FAQ

Klar doch, in deiner Freizeit machst du dir nicht so Gedanken, du bist draußen und da man kann eben auf allen Wegen langtippeln, die da im Wald langgehen. Das sind die „bestehenden Wege“. Nee, nee, so ist das aber nun nicht gemeint. „Ausgeschriebene Wege“ bedeutet, dass es ein irgendwie geartetes „Ausschreibungsverfahren“ gibt, und einen Weg, der nicht von der Nationalparkverwaltung „ausgeschrieben“ wurde, den darfst du eben nun nicht mehr langwandern: Weg weg.

Dabei auch gleich mal nachfragen, wie man sich denn das Verhältnis der „bestehenden Wege“ zu den „ausgeschriebenen Wegen“ so ungefähr vorstellt? Denn daran, das da vielleicht mal ein, zwei Wege gesperrt werden, um mal ein paar Hektar zu einem Ruhegebiet zu machen, wäre ja nichts auszusetzen. Das Verhältnis könnte aber auch 4:1 sein. Und quadratkilometergroß. Das hieße dann, dass sich da eine klammheimliche weitgehend flächendeckende „Sperrung“ von gebietsweise (Scherzworteinschub: Kernzone) 80 % aller Wege abzeichnen könnte.

Haltlose Unterstellung? Völlig aus der Luft gegriffen? Dann mal ein Blick auf die Landkarte ...

 


26.01.2017 Initial

 

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